|
 |
Verband Philatelistischer Arbeitgemeinschaften e.V. (VPhA)
|
 |
|
|
|
|
| Veröffentlichungen des VPhA - Band 5 |
 |
 |
| COLLOQUIUM PHILATELICUM |
Schriftenreihe des Verbandes Philatelistischer
Arbeitsgemeinschaften e.V. |
|
Bestellungen beim Vorstand
Kosten: 10,00 Euro (incl. Versand, ggf. zusätzliche Versandkosten
ins Ausland) |
|
| Band 5 |
|
Leitfaden für die Planung und
Gestaltung
einer Postgeschichtlichen Sammlung
Autor: Armin Knapp, Friedrichsdorf
|
| Inhaltsverzeichnis |
Seite |
Titel |
1 |
| Inhaltsverzeichnis |
2 |
|
Vorwort
|
3 |
| Einführung in das Thema |
4-11 |
Titelbeispiele
für überwiegend weite Sammelgebiete |
|
B
1 |
Korrespondenz
des Churfürstentum- und des Königreich Sachsens mit den Alt-Italienischen-Staaten
und dem Königreich Italien |
13-16 |
| B 2 |
Telegraphenwesen des Königreich
Sachsen von 1849 - 1890 |
17-18 |
| B 3 |
Transatlantische Briefpost-Entwicklung
des Königreich
Sachsen mit dem amerik. Kontinenten bis 31.12.1867 |
20-23 |
Titelbeispiele
für weitgehend enge Sammelgebiete |
|
B
4 |
Postgeschichtliche
Entwicklung der versch. Postdienste und
Vorschriften des Briefpostverkehrs im Königreich Sachsen |
25-26 |
| B 5 |
Entwicklung der Sachsischen Bahnpost |
27-28 |
| B 6 |
Die Post in Aachen 1943-1948 |
29 |
| B 7 |
Entwicklung der sächs. Poststempel
bis zum Beginn
des Deutsch-Österreichischen Postvereins 1850 |
30-31 |
 Beispiele
für Seitengestaltung, systematische Beschreibungen der Belege und
die Einbindung von Postverordnungen |
34-51 |
| Spezialreglement Postgeschichte |
53-54 |
| Richtlinien Postgeschichte |
54-58 |
|
Vorwort |
Der hier vorliegende „Leitfaden für die Planung und Gestaltung einer
post-geschichtlicher Sammlung" stellt eine wesentliche Erweiterung des im
Anhang befindlichen „Leitfaden Bewertungsmerkmale", Seiten 13-19, dar, den
die Bundesstelle Ausstellungswesen für den BDPh im März 2002 herausgegeben
hat.
Der Autor
dieses Leitfadens, Arnim Knapp, ist ein sehr erfahrener und erfolgreicher
Aussteller auf dem Gebiet der Postgeschichte Sachsens und Sachsens grenzüberschreitendem
Postverkehr. Um jedoch der Vielfalt post-geschichtlicher Sammlungen in etwa
gerecht zu werden, hat der Autor auf weitere Experten der Postgeschichte
zurückgegriffen - zum einen auf Professor Wigand Bruns für das Gebiet ,,Postgeschichtliche
Heimatsammlungen" und zum anderen auf Eberhard Gebauer für das Thema „Stempelsammlungen".
Damit ist wohl der weitaus größte Teil postgeschichtlicher Sammelleidenschaften
abgedeckt.
Dadurch findet
der Leser auf den folgenden Seiten viele gute Ratschlage zur Auswahl eines
Themas für sein Exponat und zu dessen Planung und Gestaltung - und zwar
angefangen von der Titelseite, über die sinnvolle Gliederung unter Beachtung
des so genannten „roten Fadens", über die Ausführung des Themas bis hin
zur Beschreibung der gezeigten Postbelege und der Seitengestaltung.
Mit Hilfe
einiger Beispiele zu verschiedenen postgeschichtlichen Themen dokumentiert
Arnim Knapp seine theoretischen Ausführungen zu Beginn dieses Heftes.
Der Verband
philatelistischer Arbeitsgemeinschaften e.V. erhofft sich durch die Herausgabe
dieses Leitfadens, dass möglichst viele Sammler postgeschicht-lichen Materials
einer Ansporn zum eigenen Exponat erhalten, und die Gruppe der Aussteller
in Zukunft noch erfolgreicher sein wird, und damit deren Freude am Ausstellen
eine erhebliche Steigerung erfährt.
|
| Leseprobe |
Nachstehend einige Beispiele, welche auf die Vielseitigkeit der postgeschichtlichen
Bearbeitung hinweisen und Einzelheiten bei der Vorgehensweise zur Planung
und Gestaltung einer Postgeschichte-Sammlung:
Ziel
und Umfang eines Exponates
Auf seinem
Titelblatt soll der Aussteller klar das Ziel und den Umfang seines Exponates
definieren. Bei der Wahl des Titels muss man sich zunächst im Klaren sein
welchen Umfang das Sammelgebiet haben soll. Hier können weite und enge Sammelgebiete
unterschieden werden.
Weites
oder enges Sammelgebiet
Die postgeschichtliche
Klasse ist verschieden von den übrigen. Meistens wird ein weites Sammelgebiet
gewählt, doch kann auch eine kurze Periode eines einzelnen Landes oder einer
Stadt ein postgeschichtlich wichtiges Exponat ergeben. Anforderungen,
welche sich aus der Wahl für ein weites Sammelgebiet ergeben:
In Anbetracht
der limitierten Rahmenzahl haben weite Sammelgebiete nur begrenzte Möglichkeiten
für eine umfassende und gründliche Studie. Beispielsweise ist es kaum möglich,
jede Postroute während jeder Tarifperiode darzustellen. Was bei „Bedeutung"
gewonnen wird, kann dadurch bei „Bearbeitung" verloren werden. So kann ein
solches Exponat viele seltene Briefe enthalten, aber es dürfte schwierig
sein, damit eine gute Postgeschichte zu erzahlen und eine klare Linie beizubehalten.
Es ist leichter
bei einem weiten Sammelgebiet seltene und gut erhaltene Briefe zu finden
als bei einem engen Sammelgebiet. Für eine gute und vollständige Bearbeitung
mit nur schonen Briefen braucht es viele Jahre und, nicht zu vergessen,
erfordert dies einen in der Regel hohen finanziellen Aufwand.
Weite Sammelgebiete
sollen einen Überblick verschaffen. Dies kann durch die Wahl einer langen
Zeitperiode, eines geographisch großen Gebietes, einer historisch bedeutenden
Zeit oder eines postgeschichtlich wichtigen Themas erfolgen, insbesondere
bei einer Verbindung dieser Gesichtspunkte ergibt dies in der Regel eine
hohe Bedeutung (8-10 Punkte), ist aber schwieriger umfassend richtig darzustellen,
so dass bei Bearbeitung mit Punktverlusten zu rechnen ist.
Zeitperiode
und geographisches Gebiet
Mehrere
Jahrhunderte Postgeschichte eines postgeschichtlich wichtigen Landes oder
Ortes z.B. Frankreich, Spanien, Preußen, Schweiz, Brasilien, Argentinien,
China, Japan, USA, aber auch New South Wales, Schottland, Kalifornien, London,
New York, Danzig, Genf, Hongkong, Singapore, St. Thomas usw.
Historische
Bedeutung
Die Napoleonischen
Feldzüge, der Krimkrieg, der amerikanische Unabhängigkeitskrieg, der Boxeraufstand
in China, der erste Weltkrieg in Europa, der zweite Weltkrieg in Asien,
usw.
Postgeschichtlich
wichtiges Thema
Die (weltweite)
Entwicklung des Nachportowesens oder der Einschreibebriefe, der Schiffspost,
Desinfektion, Postbeforderung über den Transatlantik, usw.
Titelbeispiele
für überwiegend weite Sammelgebiete:
1. Korrespondenz
des Churfürstentum- und des Königreiches Sachsen mit den Alt-ltalienischen-Staaten
und dem Königreich Italien, in der Zeit von 1730 (Reichspostzeit) bis 1850,
dem Beginn des Deutsch-Österreichischen-Postvereins bis Ende 1867, dem Ende
der Posthoheit des Königreiches Sachsen. Die Posthoheit des Norddeutschen
Bundes bis Ende 1871, die Post des Deutschen Reiches von 1872 bis 1875,
dem Beginn des Weltpostvereins.… weiteres finden Sie
im Band 5 der Schriftenreihe des VPhA
|
|
|
|
| WWW.VPHA-ONLINE.DE |
Verband Philatelistischer Arbeitsgemeinschaften e.V. |
|